

![]()
Bis heute zeigen sich im Stadtbild die engen Verbindungen der Bauhaus-Meister nach Jena, folgende Bauwerke wurden unter ihrer direkter Leitung realisiert:
![]()
![]() |
Schaefferstraße 9
Der Direktor des Bauhauses, Walter Gropius, baute 1924 sein erstes privates Wohnhaus in der Formensprache des Neuen Bauens für den Physiker und Kunstmäzen Dr. Felix Auerbach. Die elementare Geometrie, reine puristische Formen, wie einander durchdringende Quader, flache, teilweise begehbare Dächer, horizontale Fensterbänder und der vollverglaste Wintergarten ist hier beispielhaft vorgeführt (Mitwirkung: Adolf Meyer). |
![]()
![]() |
Weinbergstraße 4a |
![]()
![]() |
Planetariumsstraße |
![]()
![]() |
Philosophenweg 20 |
![]()
![]() |
Helmholzweg 1 |
![]()
![]() |
(heute Universitätscampus und Goethegalerie)
(Quelle: Bertram Kurze: "Industriearchitektur eines Weltunternehmens. Carl Zeiss 1880-1945", E. Reinhold Verlag Altenburg, Erfurt 2006) |
![]()
![]() |
Das Gebäude in der Knebelstraße 19 wurde 1925 als Neubau der Buchbinderei Martin an die bestehende Quartiersbebauung durch das Architekturbüro Schreiter & Schlag angebaut. Es zählte damals durch die Bauten der Optikerfachschule, dem Planetarium, Jenaer Kinobauten und Gebäuden für die Firma "Carl Zeiss" zu den überregional bekannten Büros. Sechs Jahre nach dem Werkstattgebäude wurde ein Wohngeschoss im Sinne des "Neuen Bauens" (durch enge Kontakte zum Bauhaus) mit einheitlichem Gestaltungs- und Farbkonzept aufgesetzt. Die eigentliche Leistung liegt im innerarchitektonischen Bereich, der noch in großen Teilen erhalten und restauriert worden ist (Originalfußböden, Bad, Fenster- und Türbeschläge, Türen). |